TV-Doku: Grenzsteinsuche im Amazonas-Urwald

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Ein später Vormittag ist normalerweise keine Zeit für mich, um fern zu sehen. Somit zappte ich zufällig bei ARTE in eine Dokumentation, die sich einem weitgehend unbekannten Grenzgebiet zwischen Brasilien, Surinam und Französisch-Guayana widmete. Wie ich später nachlesen konnte, war diese Sendung unter dem Titel „Zu den letzten Grenzen der Erde: die Mapaoni-Expedition“ angekündigt worden.

In der Tat schien es sich um eine typische Dschungel-Expedition zu handeln, die eben im immer noch eher spärlich bekannten südamerikanischen Regenwald auf Entdeckungsreise ging. Gleichwohl hatte das Gebiet bei den Quellflüssen des Rio Jari im Tumucumaque-Gebirge schon zuvor Goldsucher und Forscher angezogen.

Im August 2011 hatte sich nun unter Leitung des französischen Geowissenschaftlers François-Michel Le Tourneau eine 20-köpfige Expedition mit drei Pirogen auf die Flussreise begeben. Das letzte Drittel des 90-minütigen Films dokumentiert die schwierige Suche nach mehreren Grenzsteinen, vor allem nach einem Dreiländer-Grenzstein, der 1937 gesetzt worden war. Natürlich wird er – übrigens in Beton gegossen – letztlich gefunden.

Eine wahrlich abenteuerliche und außergewöhnliche Grenzsteinsuche.

Zuletzt gesendet auf ARTE am 4.10.2012 – erfahrungsgemäß sollte diese Doku nochmals ausgestrahlt werden. Also aufpassen! Es lohnt sich!