Grenzsteine an der bayerisch-preußischen Grenze

Hier fing alles (für mich) an: Angesichts des kleines Bannes meines Heimatortes Eschringen (seit 1974 ein Stadtteil der saarländischen Landeshauptstadt Saarbrücken) musste man beim Spazierengehen irgendwann über Grenzsteine stolpern. Die ersten waren jene an der ehemaligen Banngrenze zum Nachbardorf Fechingen. Nach dem Wiener Kongress 1814/15 war dieses dem Königreich Preußen zugeschlagen worden, unser Dorf dem Königreich Bayern („bayerische Pfalz“).

Der Sandstein mit der Nummer 19b wurde 1905 gesetzt, trägt die Initialen der jeweiligen Königreiche KP und KB.
Grenzsteine Bayern Preußen

Es gibt noch ältere von einer Grenzsteinsetzung im Jahre 1842; die Initialen beschränken sich da auf P für Preußen und B für Bayern.

Grenzstein Leitzenbruch

Ab 1910 wurde diese Territorialgrenze, wie hier bei Ormesheim, mit widerstandsfähigeren Granitsteinen markiert.

Grenzstein ORM 1915