Historische Grenztafeln I.

Ein spezielles, aber mit Grenzsteinen verwandtes Thema sind Grenzzeichen, die an wichtigen Straßen und Wegen standen (und z. T. noch heute stehen – siehe Beispiel „Freistaat Bayern“) und Territorialgrenzen kreuzten.

Ursprünglich aus Stein und somit „klassischen“ Grenzsteinen ähnlich markierten sie meist an Zollstationen mit entsprechenden Herrschaftssymbolen den Grenzübertritt. Solch ein „Zwitter“ ist z. B. der Grenzstein aus dem Jahre 1557 an der bayerisch-österreichischen Grenze bei Wildbad-Kreuth (Achenpass) mit dem Wittelsbacher Rautenwappen bzw. dem Tiroler roten Adler.

 

Exemplare des prächtigen königlich-bayerischen Grenzhoheitszeichens befinden sich im Saarpfalz-Kreis an der Mauer des alten Rathauses in Homburg

 

und im Zollmuseum Habkirchen (Gemeinde Mandelbachtal).

Auf zahlreichen historischen Ansichtskarten sind solche Grenztafeln (wie hier an der damaligen bayerisch-preußischen Grenze bei Bad Münster am Stein) abgebildet worden.

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