Grenzsteine zwischen Saargebiet und Deutschem Reich

Relativ jung und doch schon historisch sind die Grenzsteine, auf die man beim Wandern bzw. Abgehen des sog. „Steinhauerweges“ im Nordwestsaarland stößt.

Nach dem Ende des 1. Weltkrieges wurde ein kleiner Teil der ehemaligen preußischen Rheinprovinz vom Deutschen Reich abgetrennt und als „Saargebiet“ ab dem 1. Januar 1920 der Verwaltung des Völkerbundes unterstellt. Jene Grenzen sind allerdings nicht deckungsgleich mit den heutigen Landesgrenzen von Rheinland-Pfalz und dem Saarland.
Der südliche Kreis um Merzig und Mettlach wurde als „Stammkreis“ dem Saargebiet zugeschlagen, der Restkreis „Wadern“ verblieb im Deutschen Reich. Das Dorf Britten entschied sich für die Zugehörigkeit zum Deutschen Reich, wurde aus der Bürgermeisterei Mettlach herausgelöst und gehört seitdem zur Gemeinde Losheim.

Etliche Grenzsteine aus jener Zeit sind vor allem in den Waldgebieten noch vorhanden. Diese Sandsteine sind sehr schlicht gestaltet und eher unscheinbar.

Saargebiet Grenzsteine

Die Initialen „S“ bzw. „D“ stehen für „Saargebiet“ (Saarhölzbach) bzw. für „Deutsches Reich“ (Britten).

Saargebiet Grenzstein          Grenzsteine Saargebiet

Nähere Infos auch unter: http://ndkio.homepage.t-online.de/index.htm

Menü schließen