Grenzsteine im Dahner Felsenland I.

Bekanntermaßen ist der Pfälzerwald und auch das Dahner Felsenland ein Dorado für Grenzstein-Liebhaber. Da ich nur wenige Tage zur Verfügung hatte, blieben die Wanderungen in puncto „historische Grenzsteine“ nicht ganz so ergiebig wie ansonsten vorstellbar.

Vom Standort Erfweiler führt ein Weg nach Hauenstein (der „alte Schuhfabrik-Arbeiterweg“). Dabei durchstreift man auch den „Dahner Kirchenwald“, den etliche Grenzsteine mit den Initialen D und K markieren. Ein Exemplar taucht z. B. auf halber Strecke in unmittelbarer Nähe des Winterkirchel „Maria Himmelspforte“ auf, an deren Stelle einst eine alte Marienwallfahrtskapelle stand, die 1789 zerstört wurde.

Grenzstein Dahn Kirchenwald

Grenzsteine im Dahner Felsenland I.

Bekanntermaßen ist der Pfälzerwald und auch das Dahner Felsenland ein Dorado für Grenzstein-Liebhaber. Da ich nur wenige Tage zur Verfügung hatte, blieben die Wanderungen in puncto „historische Grenzsteine“ nicht ganz so ergiebig wie ansonsten vorstellbar.

Vom Standort Erfweiler führt ein Weg nach Hauenstein (der „alte Schuhfabrik-Arbeiterweg“). Dabei durchstreift man auch den „Dahner Kirchenwald“, den etliche Grenzsteine mit den Initialen D und K markieren. Ein Exemplar taucht z. B. auf halber Strecke in unmittelbarer Nähe des Winterkirchel „Maria Himmelspforte“ auf, an deren Stelle einst eine alte Marienwallfahrtskapelle stand, die 1789 zerstört wurde.

Grenzstein Dahn Kirchenwald

Das heutige „Winterkirchel“ wurde 1948/1949 von Kriegsheimkehrern wieder aufgebaut, wobei sie auch Spolien, u. a. das Bruchstück eines Grenzsteines von 1736, in eine Wand einmauerten. In besagtem Jahr waren in der Umgebung von Dahn zahlreiche Grenzsteine, vor allem mit dem Wappen des Speyerer Fürstbischofs Franz Christoph von Hutten zum Stolzenberg, gesetzt worden.

Winterkirchel Spolie

Dank eines Hinweises im 2. Band der Dahner Chronik von Karl Kissel konnte ich einen weiteren translozierten Grenzstein mit interessanter Geschichte ausfindig machen:
„Beim Bau des Fahrwegs unterhalb der Ruine Neudahn machte man im Jahre 1950 einen aufregenden Fund. An zwei Stellen kamen mehrere ungesetzte beschädigte Grenzsteine zutage. Einige von ihnen wurden in die Mauer des Forstamtsgartens eingefügt, wo sie heute noch zu sehen sind. Die Steine waren bestimmt für die Grenze zwischen dem Dahner Gemeindewald und dem ehemaligen Eigentum des Hochstifts Speyer. Sie tragen neben der Jahreszahl 1763 das Dahner Gerichtszeichen, die Tanne, und das Kreuz des Bistums Speyer.“

Grenzstein Tanne
Die genannte Mauer existiert zwar noch, gehört aber inzwischen zum Amtsgelände der Dahner Polizei!

Das heutige „Winterkirchel“ wurde 1948/1949 von Kriegsheimkehrern wieder aufgebaut, wobei sie auch Spolien, u. a. das Bruchstück eines Grenzsteines von 1736, in eine Wand einmauerten. In besagtem Jahr waren in der Umgebung von Dahn zahlreiche Grenzsteine, vor allem mit dem Wappen des Speyerer Fürstbischofs Franz Christoph von Hutten zum Stolzenberg, gesetzt worden.

Winterkirchel Spolie

Dank eines Hinweises im 2. Band der Dahner Chronik von Karl Kissel konnte ich einen weiteren translozierten Grenzstein mit interessanter Geschichte ausfindig machen:
„Beim Bau des Fahrwegs unterhalb der Ruine Neudahn machte man im Jahre 1950 einen aufregenden Fund. An zwei Stellen kamen mehrere ungesetzte beschädigte Grenzsteine zutage. Einige von ihnen wurden in die Mauer des Forstamtsgartens eingefügt, wo sie heute noch zu sehen sind. Die Steine waren bestimmt für die Grenze zwischen dem Dahner Gemeindewald und dem ehemaligen Eigentum des Hochstifts Speyer. Sie tragen neben der Jahreszahl 1763 das Dahner Gerichtszeichen, die Tanne, und das Kreuz des Bistums Speyer.“

Grenzstein Tanne
Die genannte Mauer existiert zwar noch, gehört aber inzwischen zum Amtsgelände der Dahner Polizei!

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