Bannsteine oberhalb des Neckartals bei Besigheim

Auf dem Höhenwanderweg entlang der Neckarschleife zwischen der Stadt Besigheim und der Gemeinde Hessigheim (zwischen Heilbronn und Stuttgart gelegen) stößt man im Bannwald, von den Weingärten des Kreuzberg kommend, auf einen auffälligen Grenzstein, der Weisung zufolge wohl ein Dreibänner.

Auf der nach Westen zeigenden Seite ist das Wappen Besigheims zu erkennen, die erhaben eingemeißelten Staufertürme, darüber die Jahreszahl 1779 und die laufende Nummer 71; nach Norden hin ist eine weitere Nummer 102, darunter wohl ein Abtstab eingeschlagen, der auf klösterlichen Besitz hinweisen könnte. Was auf der nach Osten zeigenden Seite zu sehen war, weiß ich leider nicht mehr.

Stauferstein Besigheim 1   Bannstein Besigheim 2

Ca. 50 Meter nach Süden (Richtung Ingersheim) hin steht ein weiterer, erheblich älterer Grenzstein. Die Seite nach Westen hin lässt das badische Wappen und die Jahreszahl 1567 (oder 1562) sowie darüber eine 7 und eine 0 (?) erkennen. Die Zeichen auf der Rückseite sind leider stark verwittert.
Um 1200 gelangte der ehemalige Fronhof „Basincheim“ in den Besitz der Markgrafen von Baden; die Stadt wurde erst ab 1595 württembergisch.

Bannstein Besigheim Baden   Bannstein Besigheim Verso

Wer noch weitere Details zur Geschichte dieser Grenzsteine (es gibt auf diesem Plateau zum Neckar hin steil abfallend noch weitere) beisteuern kann, möge mir dies bitte mitteilen!

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