Das Lapidarium in Koblenz-Arenberg

Auf einer Fahrt entlang der Lahn  machte ich Station in Arenberg, einem  rechtsrheinischen Stadtteil von Koblenz, nahe der Festung Ehrenbreitstein  gelegen.  In einer etwas versteckten  Abzweigung  zweier Zufahrtsstraßen befindet sich ein Lapidarium mit translozierten Grenzsteinen, die interessante Aspekte der lokalen und regionalen Geschichte verkörpern.

Die Grenzsteinesammlung wurde 2005 angelegt – initiiert von – und wird hin und wieder erweitert. Eine Info-Tafel gibt kompakte Erläuterungen zu den einzelnen, sehr unterschiedlichen Steinen aus verschiedenen Epochen. Der älteste (Helfensteiner) Grenzstein soll aus dem 16. Jahrhundert stammen.

Lapidarium

Der Grenzstein unter der Info-Tafel stammt aus dem Jahre 1788, trägt die Nr. 24, hat auf der einen, stark verwitterten Seite als Initialen CT für Kurtrier (Chur-Trier), auf der anderen NW für das Fürstentum Nassau-Weilburg.

NassauWeilburg

Ebenfalls sehenswert ist ein Jagdgrenzstein mit einem raren Wappen. Dies zeigt das sog. St. Eustachiussymbol mit querliegender Wolfsangel.

Jagdgrenzstein

Nähere Informationen s. http://www.arenberg-info.de/htm/lapidarium.htm

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